Reifen Wiki – Lexikon

Unser Reifen Lexikon von A - Z

A

Abrieb

Durch die tägliche Benutzung und Beanspruchung des Autoreifens verliert dieser mit der Zeit sein Profil und somit seine Oberfläche. Hier spricht man von Abrieb oder Verschleiß.

Abrollumfang

Der Abrollumfang ergibt sich aus der Wegstrecke die ein Reifen für eine Umdrehung benötigt.

Allwetterreifen

Ein Allwetterreifen (auch bekannt als Ganzjahres-Reifen) sind stets als Kompromiss zwischen einem Sommer- und Winterreifen zu sehen, da Sie grundsätzlich für beide Verhältnisse geeignet sind. Sie verfügen deshalb auch über eine M+S-Kennung und dürfen somit im Sommer als auch im Winter gefahren werden. Besonders im Winter ist dabei zu beachten, dass Ganzjahresreifen im Winter einen weit aus längeren Bremsweg haben. Somit sollten diese nur von Autofahrer benutzt werden, die eher weniger KM-Leistung im Winter fahren.

Aquaplaning

Bei stark einsetzendem Regen kommt es vermehrt dazu, dass Reifen den Kontakt zur Straße verlieren und somit "schwimmen" die Fahrzeuge auf der Straße. Ursachen sind hierfür das sich sammelnde Wasser auf der Fahrbahn in Verbindung mit stark abgenutzen Reifen und der Geschwindigkeit des Fahrzeugs: Sobald die Profiltiefe nicht mehr ausreichend und stark abgefahren ist, sinkt die Aufnahmekapazität der Profilrillen und können dadurch das überschüssige Wasser nicht richtig verdrängen. Dieses staut sich vor dem Reifen auf und verursacht dadruch das o.g. "schwimmen" des Fahrzeugs.

Asymmetrisches Profil

Ein asymmetrisches Profil ist nicht Laufrichtungs- sondern Seitengebunden. Ein Hinweis auf der Reifenflanke „In- und Outside“ weist bei der Montage darauf hin. Das Rad kann somit an jeder beliebigen Position am Auto verbaut werden. Durch das asymmetrisches Profil hat das Fahrzeug einen optimalen Geradeauslauf und eine hohe Kurvenstabilität.

Aufstandsfläche

Die Aufstandfläche wird der Bereich bezeichnet, wo der Reifen die Fahrbahndecke berührt. Da diese Fläche besonders gering ausfällt und nicht größer als eine Postkarte ist, macht deutlich welch enormen Stellenwert ein Reifen für die Sicherheit eines Autos hat.

Auswuchten

Um die Unwucht, die durch die unterschiedliche Massenverteilung der Rad-Reifenkombination und einem daraus entstehenden Ungleichgewicht entsteht auszugleichen, müssen neu montierte Felgen und Reifen ausgewuchtet werden. Dies geschieht mittels Klebe- (Alufelgen) oder Schlaggewichten (Stahlräder).

B

Bar

Ist die Maßeinheit die den Luftdruck im Reifen angibt. Die benötigte Barzahl variiert zwischen den verschiedenen Fahrzeugen und Reifengrößen. Je nach Zuladung, Reifengröße oder Belastungen sollte man die Barzahl an die entsprechen Bedürfnisse anpassen. Die Information wie hoch der richtige Reifendruck bei Ihrem Fahrzeug ist, entnehmen Sie bitte aus Ihrer Betriebsanleitung oder der Info im Tankdeckel oder im Türrahmen. Sollte die Information für Ihre Umrüstgröße nicht abgedruckt sein, so sprechen sie uns bitte an. Wir liefern Ihnen dann gerne die vom Hersteller empfohlenen Werte.

Breitreifen

Reifen mit einem niedrigen Querschnitt (55 oder weniger) gelten als Breitreifen. Durch die hieraus entstehende breitere Lauffläche verbessert sich die Handlings- und Bremswirkung des Fahrzeugs und optimiert die Fahrstabilität. Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass im Umkehrschluss ein geringerer Fahrkomfort und ein erhöhtes Aquaplaning Risiko entstehen können.

Bremsweg

Bremsweg = Geschwindigkeit (km/h) / 10 * Geschwindigkeit (km/h) / 10 Bezeichnet die Wegstrecke die zwischen dem Anbremsen und dem absoluten Stillstand des Fahrzeugs zurückgelegt wird. Der Bremsweg kann sich trotz gleichen Fahrzeugmodellen durch verschiedene Einflüsse wie etwa Reifenmarke, Profiltiefe, Fahrbahnbeschaffenheit und den Witterungsbedingungen stark unterscheiden.

C

C-Reifen („Commercial“)

Hierbei handelt es sich um Reifen mit höherer Tragfähigkeit und verstärktem Unterbau. Diese werden vorrangig für "schwerere" Fahrzeuge wie z.B. Transporter und Vans benötigt. Da diese Fahrzeuge in der Regel höhere Achslasten als normale PKW aufweisen, werden diese verstärkten Reifen benötigt. Sollte in Ihren Fahrzeugpapieren diese "C"-Kennung vermerkt sein, dürfen Sie auch ausschließlich diese Fahren. Die C-Reifen gibt es als Sommer-, Winter- oder Allwetterreifen (Ganzjahresreifen).

D

Dimension

Hierbei handelt es sich um den Fachbegriff für die Reifengröße (siehe "Reifengröße")

DOT

Das Alter eines Reifens lässt sich anhand der sogenannten DOT-Nummer erkennen. Die Abkürzung DOT steht für "Department of Transportation", also dem US-amerikanischen Verkehrsministerium. In Europa ist die DOT-Nummer relevant: Die ersten beiden Ziffern stehen für Kalenderwoche (KW), die letzten beiden Ziffern stehen für das Produktionsjahr der Reifen in dem diese produziert wurden. Eine DOT 25/15 ist also von der KW25 aus dem Jahr 2015. Reifen gelten bis zu einem Alter von 3 Jahren als 1a-Neuware. Soweit es uns möglich ist kennzeichnen wir bereits 2 Jahre alte Reifen mit dem entsprechenden Produktionsjahr. Ein Anspruch lässt sich hieraus jedoch nicht ableiten.

Dynamische Unwucht

(siehe "Unwucht")

E

ECE 30

Die ECE ist eine internationale Richtlinie, welche durch die "E-Kennzeichnung" umgangssprachlich auch "E-Nummer" auf dem Reifen gekennzeichnet wird. Diese Kennzeichnung besagt, dass der Reifen die vorgegebenen Prüfkriterien nach ECE 30 bestanden hat. Die Kennzeichnung wurde ab dem Herstellungsdatum 01.10.1998 durch den § 36 StVZO (Punkt 4) zur allgemeinen Pflicht. Reifen, die ab diesem Datum produziert wurden, müssen diese Kennzeichnung besitzen. Reifen ohne E-Nummer dürfen nicht mehr verkauft und im öffentlichen Straßenverkehr gefahren werden.

ESP

Das ESP ist ein elektronisches Stabilitätsprogramm, das beim Über- oder Untersteuern des Fahrzeugs, durch gezieltes Abbremsen der Räder ein Ausbrechen des Fahrzeugs verhindert.

EU-Reifenlabel

Seit dem 1. November 2012 gilt in der EU die Kennzeichnungspflicht von Reifen. Das sogenannte EU Reifenlabel liefert Verbrauchern Informationen über die Leistungsfähigkeit von Reifen hinsichtlich des Rollwiderstandes, Nasshaftung und Geräuschentwicklung. Das Reifenlabel soll als Orientierungshilfe für jede Kaufentscheidung von Reifen dienen. Dazu ist es aber nur bedingt geeignet, da jeder Reifenhersteller sein Label und dessen Werte selbst vergibt. Ein moderner Reifen muss jedoch mehr Eigenschaften abdecken als die geforderten Labelwerte. Daher kann ein Billigreifen ein sehr gutes Label haben, in der Praxis aber sehr enttäuschen.

Extra Load (EL)

Das Kürzel "EL" oder auch "XL" bzw. "RF" findet man bei Reifen die einen erhöhten Tragfähigkeitsindex gegenüber den „normalen“ Reifen der jeweiligen Größe aufweisen. Vergleichen sie für die benötigte Reifengröße bitte immer den Loadindex mit den max. Achslasten Ihres Fahrzeugs, damit dieser auch ausreichend ist.

F

Fabrikatsbindung

Bis Anfang des Jahres 2000 gab es in den meisten KFZ-Scheinen neben den Reifengrößen auch ein vorgegebenes zu verwendenden Reifenprofil/Marke eingetragen. Der Fahrzeughalter hatte somit eine Fabrikatsbindung welchen Reifen er überhaupt auf seinem KFZ montieren darf. Somit wurde sowohl dem Fachhandel als auch dem Verbraucher "vorgeschrieben" an welche Reifen er gebunden ist. Auf Grund mehrerer Beschwerden und einem entstandenen Beschwerdeverfahren, hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen rückwirkend zum 01.03.2000 diese Reifenbindung für nichtig erklärt und von da an wurde auf diese Eintragung verzichtet.

Felgenschutz

Hierbei handelt es sich um eine zusätzliche Gummilippe, die rund um den Reifen auf der Seitenwand verläuft. Diese Lippe soll so die empfindlichen Alufelgen vor Beschädigungen, wie sie z.B. bei Berührung mit der Bordsteinkante entstehen, schützen. Eine Normvorgabe dieser Kennzeichnung gibt es nicht. Somit hat fast jeder Reifen-Hersteller eine eigene Bezeichnung wie z.B. FSL, MFS, ML, FL, FR, FP.

Flanke

Die Flanke bzw. die Reifenflanke, ist die Bezeichnung für die Seitenwand des Reifens. Sie beeinflusst den Fahrkomfort sowie das Fahrverhalten. Auf der Flanke befinden sich alle Kennzeichnungen des Reifens, wie z.B. die Reifengröße, Profilbezeichnung und DOT-Nummer etc. Bei Reifen mit Notlaufeigenschaften (Runflat) ist die Flanke so verstärkt, dass selbst bei totalem Druckverlust die Fahrt noch bis zur Werkstatt fortgesetzt werden kann.

Freigängigkeit

Bei der Ümrüstung auf Alufelgen mit größeren Reifen ist immer auf die Freigängigkeit der Rad/Reifen-Kombination zu achten. Folgende Kriterien müssen erfüllt sein: Ausreichend Platz zur Karosserie, Bremse und Spurstange. Ist dieser Platz nicht gegeben, so ist der Fahrzeughalter meistens dazu gezwungen Veränderungen am Fahrzeug vornehmen zu lassen. Hier kann es u.a. zu Blecharbeiten kommen, wobei das Blech so bearbeitet wird, das der fest benötigte Platz wieder hergestellt wird. Stellt der Fahrzeughalter diesen Platz nicht her, verweigert der TÜV die Eintragung der Felgen bis die verlangten/vorgegebenen Arbeiten vollzogen worden sind.

Fülldruck

Zu geringer Luftdruck beeinflusst maßgeblich den Reifenverschleiß, erhöht den Spritverbrauch und die Fahrsicherheit. Die Messung des Luftdrucks sollte stets bei kalten Reifen erfolgen, da der Reifen durch die Erwärmung beim Fahren um bis zu 0,5 bar ansteigt. Da jeder Fahrzeughersteller andere Vorgaben bzgl. des richtigen Drucks vorgibt, sollten Sie in der Tankklappe, am Türholm oder in Ihrer Betriebsanleitung nachschauen welcher Fülldruck für Ihr Fahrzeug der richtige ist. Damit die Reifenlebensdauer so groß wie möglich ist, empfiehlt es sich somit regelmäßig den Luftdruck zu kontrollieren.

G

Ganzjahresreifen

Ein Ganzjahresreifen (auch bekannt als Allwetter-Reifen) sind stets als Kompromiss zwischen einem Sommer- und Winterreifen zu sehen, da Sie grundsätzlich für beide Verhältnisse geeignet sind. Sie verfügen deshalb auch über eine M+S-Kennung und dürfen somit im Sommer als auch im Winter gefahren werden. Besonders im Winter ist dabei zu beachten, dass Ganzjahresreifen im Winter einen weit aus längeren Bremsweg haben. Somit sollten diese nur von Autofahrer benutzt werden, die eher weniger KM-Leistung im Winter fahren.

Hier noch eine Ergänzung von Leser Jochen:

Super Übersicht! Danke!
Bei den Ganzjahresreifen, die ja den Wechsel von Sommerreifen zu Winterreifen unnötig machen sollen habe ich eine Anmerkung.
Mehr noch, als um die KM-Leistung, die im Winter damit zurück gelegt wird, kommt es doch auf die Fahrweise und auch die Gegend an, in der sie benutzt werden.
Wenn ich nun zum Beispiel überwiegend in der Stadt unterwegs bin, wo tendenziell geräumt und gestreut wird, sind Ganzjahresreifen wohl gut zu benutzen.
Wenn ich dagegen viel über Landstraßen fahre und in Gegenden mit häufigem Schneefall sollte doch lieber der Wechsel zwischen Sommerreifen und Winterreifen vorgenommen werden. Da ich auch dem Land wohne, setze ich auf Winter- und Sommerreifen statt auf Ganzjahresreifen.
Vielleicht könnte das in dem Lexikon ja noch mit aufgenommen werden 🙂
Liebe Grüße,
Jochen

Gebrauchtreifen

Generell ist vom Kauf gebrauchter Reifen abzuraten, da nicht von vornherein gewährleistet ist, ob zum Beispiel die Karkasse im Reifen oder ähnliches eine Beschädigung aufweist.

Geschwindigkeitsindex

Der Geschwindigkeits- bzw. Speedindex eines Reifens gibt an, bis zu welcher Geschwindigkeit der Reifen freigegeben ist:
Q = 160 km/h
R = 170 km/h
S = 180 km/h
T =190 km/h
U = 200 km/h
H = 210 km/h
V = bis 240 km/h
ZR = >240 km/h
W = bis 270 km/h
Y = bis 300 km/h
(Y) = über 300 km/h
Besonderheit bei Fahrzeugen mit Erstzulassung vor 1. Mai 2009: Bei Sommerreifen muss die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs laut Fahrzeugschein zuzüglich 9 km/h (Toleranz/Puffer) unter oder gleich der Höchstgeschwindigkeit des Reifens liegen.

Grip

Die Haftung der Reifen (englisch: Grip) beschreibt den Bereich, in dem der Reifen in Abhängigkeit des Anfahr- und Bremsverhaltens sowie der Geschwindigkeit, vor allem in Kurven, nicht rutscht. Entscheidend für den notwendigen Grip sind die Materialbeschaffenheit, die Struktur des Profils und der korrekte Reifendruck. Diesen Grenzbereich kann man durch eine bestimmte Gummimischung, Reifendruck, Reifenbreite und Radsturz beeinflussen.

Gummimischung

Da ein Reifen sehr hohen Ansprüchen genügen muss, ist die richtige Gummimischung der entscheidende Faktor. Dieser sorgt letztendlich dafür, wie leistungsfähig, haltbar und temperaturstabil der Reifen ist. Bei Premiumreifen kann dieser aus bis zu zehn unterschiedlichen Gummimischungen bestehen.

H

High-Performance-Reifen

High-Performance-Reifen (HP) oder Ultra-High-Performance-Reifen (UHP) sind spezielle Reifen, die für spezielle Anforderungen wie z.B. Sportwagen, hier vor allem für den Hochgeschwindigkeitsbereich, entwickelt wurden. Auch hier gibt es seitens der Industrie keine genormten Vorgaben zur Herstellung dieser Reifen. Somit kann jeder Reifenhersteller für sich entscheiden, welche Reifen als HP oder UHP gelten können.

Höhenschlag

Läuft aufgrund einer Unwucht ein Reifend unrund spricht man von einem Höhenschlag. Dieser kann durch unterschiedliche Einflüsse verursacht werden, z.B. Vollbremsungen, Bordsteinschäden sowie Material- und Produktionsfehler des Reifens. Ein Höhenschlag macht sich durch Vibrationen während der Fahrt und durch ein „eiern“ der Räder bemerkbar. Sollte ein erneutes Auswuchten, mit eventuellem drehen des Reifens auf der Felge (matchen) keine Besserung erzielt werden, so kann der Reifen nicht montiert werden und muss durch einen neuen ersetzt werden.

K

Karkasse

Die Karkasse ist das tragendes Element des Reifenunterbaus, die für die Stabilität eines jeden Reifens verantwortlich ist. Sie besteht heute vorzugsweise aus hochfesten Kunstfasergewebelagen wie Rayon oder Nylon. Je nachdem wie der Karkassenaufbau gestaltet ist, wird zwischen Diagonal oder Radialreifen unterschieden.

Kautschuk

Der Hauptbestandteil von Gummi ist Kautschuk. Dieser garantiert die Elastizität, die ein Reifen haben muss. In der Reifenproduktion setzt die Reifenindustrie heutzutage auf synthetischen Kautschuk, da dieser sich exakt auf die Wünsche und Anforderungen der Reifenhersteller anpassen lässt. Dadurch wird von vorneherein ausgeschlossen, dass es zu Verunreinigungen kommen kann. Dies ist z.B. beim Naturkautschuk nicht gewährleistet.

Kraftstoffverbrauch

Wieviel Kraftstoff ein Fahrzeug verbraucht, ist auch vom gewählten Reifen abhängig. Der Grund hierfür hat mit dem Rollwiderstand des Reifens zu tun. Je höher dieser Rollwiderstand ist, desto mehr Energie wird benötigt um den Reifen abzurollen. Ebenso kann auch ein zu geringer Luftdruck den Rollwiderstand erhöhen und hat damit Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch.

L

Lagerung

Sollten Sie Ihre Reifen selbst zu Hause einlagern, z.B. in der Garage oder dem Keller sollten Sie in jedem Fall folgende Tipps beachten: die Montageposition der Reifen sollte unbedingt markiert werden. Beispielsweise: VR für vorne rechts oder HL für hinten links. Der Lagerungsort Ihrer Reifen sollte trocken, kühl und frei von jeglichen Chemikalien (Benzin, Öl) und Fett sein. Kompletträder sollten immer übereinander gestapelt sein, alternativ können diese auch auf einem Felgenbaum auf gehangen werden.

Lamellen

Jeder Profilblock eines Reifens weist mehrere kleine Einschnitte auf. Diese haben dadurch die Fähigkeit sich sowohl zu öffnen als auch zu schließen. Durch eben jene Eigenschaft es ist dem Reifen möglich, die Antriebs- und Bremskräfte korrekt auf die Straße zu übertragen. Gerade im Winter bieten die Lamellen also optimale Voraussetzungen um einen besseren Grip bei Schnee, Matsch und Nässe zu gewährleisten.

Laufleistung

Unter der Laufleistung versteht sich die Lebensdauer eines Reifens. Diese kann von unterschiedlichen Faktoren abhängig sein. So spielt der Fahrzeugtyp, die Fahrweise oder der korrekte Luftdruck eine Rolle. Fahrzeuge mit Frontantrieb haben an der Vorderachse weniger Laufleistung als an der Hinterachse. Genau aus dem Grund sollten die Reifen, nach jeder Saison, von vorne nach hinten getauscht werden. Dadurch fahren sich die Reifen gleichmäßig ab.

Load-Index

Der Load-Index gibt an, wie hoch die maximale Tragfähigkeit eines Reifens ist. In Abhängigkeit von der zulässigen Höchstgeschwindigkeit wird dieser durch eine zwei- bis dreistellige Zahl am Ende der Größenbezeichnung gekennzeichnet. Sie erhalten in unserem Shop immer den Loadindex des jeweiligen Reifens angezeigt, wenn sie mit dem Mauszeiger über den Load-Index fahren. Hierbei wird auch die Bedeutung der jeweiligen Indexe aufgeführt.

Luftdruck

Ein falscher oder abweichender Luftdruck führt zu erhöhtem Verschleiß des Reifens und einem Mehrverbrauch an Kraftstoff. Dies führt unweigerlich zu einer kürzeren Lebensdauer und gefährdet die Fahrsicherheit. Ein zu geringer Luftdruck ist gefährlich, da durch die verstärkte Walkarbeit des Reifens dieser sich übermäßig erhitzt und im schlimmsten Fall platzen kann. Stellen Sie daher sicher, Ihren Reifendruck in regelmäßigen Abständen zu prüfen. Die Prüfung muss am kalten Reifen durchgeführt werden, da wärmere Reifen einen höheren Druck aufweisen.

M

M+S

Reifen mit einer M+S Kennzeichnung sind für den Einsatz bei Matsch und Schnee geeignet. Um einen vollwertigen Winterreifen handelt es sich jedoch nicht. Die M+S-Kennung findet man sowohl bei Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen und können somit theoretisch auf jedem Reifen gekennzeichnet werden, da es sich hierbei nicht um ein gesetzlich definiertes Symbol handelt. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass Reifen mit M+S Kennung nur eine beschränkte Wintertauglichkeit haben. Ausschließlich Reifen mit dem "Schneeflocken" – Symbol sind vollwertige Winterreifen und verfügen über die nötigen sicherheitsrelevanten Eigenschaften.

Matchen

Matchen ist der Fachausdruck für das Verdrehen des Reifens auf der Felge. Dies ist z.B. bei einem zu großen Höhenschlag notwendig um diesen zu minimieren oder ganz zu beseitigen und somit die Rundlaufeigenschaften des Komplettrades zu gewährleisten bzw. zu optimieren. Da bei uns jedes Komplettrad über eine Lasergesteuerte Wuchtmaschine läuft, können Sie sicher sein, dass alle Räder Rundlauf optimiert gewuchtet bei Ihnen ankommen.

Mischbereifung

Grundsätzlich sollten bei Fahrzeugen immer alle vier Reifen von demselben Hersteller mit dem gleichen Profil ausgerüstet werden. Sollte es dennoch dazu kommen, dass man auf ein anderes Profil zurückgreifen muss, so sind die Reifen immer Achsweise auszutauschen. Unter dem Begriff Mischbereifung versteht man aber auch unterschiedliche Reifengrößen an Vorder- oder Hinterachse.

N

Negativanteil

Hierbei handelt es sich um die breiten Profilrillen eines Reifens. Diese erfüllen die Funktion, Wasser aus dem Profil abzuleiten und dienen somit als wichtiger Faktor um die Gefahr des Aquaplaning zu minimieren.

Niederquerschnittsreifen

(siehe "Breitreifen")

Notlaufeigentschaft

(siehe "Runflat-Reifen")

Notrad

Viele Autofahrer wollen nach wie vor nicht auf ein Reserverad verzichten. Dabei wird oftmals vergessen, wie schwer diese sind und welcher Mehrplatz benötigt wird. Deshalb sind viele Hersteller dazu übergegangen ein sogenanntes Notrad im Serienprogramm aufzunehmen welches deutlich kleiner und leichter ist. Sobald dieses zum Einsatz kommt, ist die Laufeigenschaft des Rades auf 80km/h begrenzt. Als Alternative hierzu findet sich bei vielen Fahrzeugen ein Tirefit-System: Bei einer Reifenpanne wird ein flüssiges Dichtmittel in den Reifen gespritzt der kleinere Löcher vorübergehend abdichtet.

O

Offroad-Reifen

Für Geländewagen werden wegen ihren verschiedenen Anforderungen spezielle Offroad-Reifen entwickelt. Ihre Eigenschaften sind für die besonderen Bedingungen bei Fahrten im Gelände, also abseits befestigter Wege, ausgelegt. Die Reifen verfügen über ein, gegenüber normalen Reifen, grobstolliges Profil. Somit wird das Fahren auf schlammigen oder sandigen Untergrundflächen erleichtert um den Halt nicht zu verlieren. Offroad-Reifen verfügen meist über eine M+S Kennung, dürfen laut Deutschem Gesetz also auch im Winter eingesetzt werden.

P

Positivanteil

Um die Haftung des Reifens unter jeglichen Bedingungen zu gewährleisten, entwickeln die Reifenhersteller spezielle Profilblöcke für die Lauffläche, welche man als Positivanteil bezeichnet.

Profil

Ein Reifen muss so entwickelt werden, dass er unter allen Bedingungen optimale Fahreigenschaften aufweist. Dies erreichen die Entwickler durch optimierte Profile, die für folgende Anforderungen verantwortlich sind: Nasshaftung, Trockenhaftung, Haftung bei Schnee und Eis, Langlebigkeit, Kilometerleistung und letztendlich einem ansprechend aussehendem Profil.

Profiltiefe

In Europa ist die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm für PKW- und Motorradreifen vorgeschrieben, dies dient dazu die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass bereits ab einem Restprofil von 2mm (Sommer) bzw. 4mm (Winter) die jeweiligen Eigenschaften der beiden Reifen beeinträchtigt werden. Bei Sommerreifen steigt bei abnehmendem Profil die Gefahr des Aquaplanings. Bei Winterreifen ist die Traktion auf Schnee und Eis durch ein schlechtes Profil stark beeinträchtigt.

Q

Querschnittsverhältnis

Darunter versteht man die Relation zwischen der Breite des Reifens und der Höhe der Reifenflanke. Ein Reifen mit der Dimension 205/55 R16 hat also eine Breite von 205mm, und 55% der Breite ist die Flankenhöhe.

R

Räderwechsel

Damit die Reifen auch gleichmäßig abgefahren werden können, ist es zu empfehlen bei jedem Reifenwechsel die Reifen Achsweise zu tauschen, also Reifen der Vorderachse nach hinten und umgekehrt.

Radlast

Als Radlast bezeichnet man das Gewicht von Fahrzeug und Ladung auf dem Reifen bzw. einer Felgen. Die einzelne Radlast spiegelt somit ein Viertel des Gesamtgewichts des Fahrzeugs wieder. Der Tragfähigkeitsindex (siehe "Tragfähigkeitsindex") gibt die max. zulässige Radlast an.

Reifenalter

(siehe "DOT")

Reifengröße

Die Kennzeichnung eines Reifens findet sich auf der jeweiligen Flanke. Die Werte sind wie folgt zu lesen z.B.: 205/50R 17 W93 205 -> Reifenbreite (mm) 50 -> Querschnittsverhältnis (in %) R -> radiale Bauart 17 -> Reifendurchmesser (in Zoll) 93 -> Tragfähigkeitsindex W -> Geschwindigkeitsindex

Reserverad

(siehe "Notrad")

Runflat-Reifen

Ein Reifen mit Notlaufeigenschaften besitzt eine selbsttragende, verstärkte Seitenwand. Sollte im Pannenfall ein Reifen Luft verlieren, würde normalerweise die Stabilität des Reifens nachgeben. Hierdurch würden die Seitenwände stark zusammen gedrückt und für mehr Walkarbeit sorgen. Folge dessen: Eine starke Hitzentwicklung. Runflat-Reifen verhindern das Zusammendrücken der Seitenwände. Der Reifen walkt nicht und wird somit auch nicht zusätzlich erhitzt und der Reifen kann auch nicht von der Felge rutschen. Runflat-Reifen ermöglichen durch den verstärkten Aufbau die Weiterfahrt mit bis zu 80 Km/h.

S

Sägezahn

Das Phänomen des "Sägezahns" tritt hauptsächlich an den Reifen der nicht angetriebenen Achse auf. Hierbei werden durch die hohen Schlupfbewegungen der Profilblöcke diese ungleichmäßig abgenutzt. Dies führt zu einem stufenförmigen Verschleißbild des Profils welches als "Sägezahn" bekannt ist. Infolge dessen kommt es zu Vibrationen und einer verstärkten Geräuschentwicklung. Um "Sägezähne" zu vermeiden, sollte der Luftdruck regelmäßig kontrolliert werden, sowie zum Wechsel der Saison die Reifen Achsweise vertauscht werden -> siehe "Räderwechsel"

Schneeflockensymbol

Das Schneeflockensymbol auf Reifen ist die Kennzeichnung für eine vereinheitlichte Prüfung mit definierten Kriterien. Dabei wird der Reifen mit einem standardisierten Reifen verglichen. Weisen die getesteten Reifen eine Mindesttraktion auf Schnee und Eis auf, so dürfen diese das Schneeflockensymbol tragen. An der M+S-Markierung in Kombination mit dem Schneeflockensymbol lässt sich ein reiner Winterreifen erkennen und grenzt sich so von M+S markierten Sommerreifen ab. Diese sind auch als Winterreifen zugelassen, haben aber schlechtere Traktions- und Bremswerte auf Eis, Matsch und Schnee.

Silica

Um einen spürbar geringeren Rollwiderstand, ein verbessertes Nässeverhalten und eine höhere Laufleistung des Reifens zu erzielen, wird der Gummimischung der Füllstoff "Silica" beigemischt. Dabei handelt es sich um Kieselsäure. Diese chemische Technologie verhilft den Reifen zu einer Verbesserung des gesamten Leistungsspektrums, insbesondere bei Winterreifen.

Sommerreifen

Die Reifenhersteller konzipieren speziell für den Einsatz bei hohen Temperaturen Ihre Sommerreifen. Diese spezielle Materialzusammensetzung sorgt gerade bei warmen Temperaturen für einen optimierten Spritverbrauch und sorgt für ein angenehmeres Fahrverhalten als es z.B. Winterreifen tun. Durch die speziellen Profilblöcke, Rippen und Rillen entfaltet der Pneu seine optimalen Leistungseigenschaften. So sorgen Sie außerdem für kurze Bremswege sowohl auf nasser als auch auf trockener Fahrbahn.

Speed-Index

Der Speedindex bzw. Geschwindigkeitsindex eines Reifens gibt an, bis zu welcher Geschwindigkeit der Reifen freigegeben ist: Q = 160 km/h R = 170 km/h S = 180 km/h T =190 km/h U = 200 km/h H = 210 km/h V = bis 240 km/h ZR = >240 km/h W = bis 270 km/h Y = bis 300 km/h (Y) = über 300 km/h Besonderheit bei Fahrzeugen mit Erstzulassung vor 1. Mai 2009: Bei Sommerreifen muss die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs laut Fahrzeugschein zuzüglich 9 km/h (Toleranz/Puffer) unter oder gleich der Höchstgeschwindigkeit des Reifens liegen.

Stahlgürtel

Damit ein Reifen die benötigte Stabilität erhält die er benötigt, verfügt dieser über einen Stahlgürtel. Dieser optimiert eine Vielzahl von Eigenschaften u.a. Verringerung des Rollwiderstandes und dadurch die Temperatur im Reifen. Dieser Stahlgürtel besteht aus mehreren dünnen Lagen Cord-ähnlicher Stahldrähte. Diese so genannten Gürtelfäden liegen im spitzen Winkel zur Lauffläche des Reifens.

Statische Unwucht

(siehe "Unwucht")

T

TL / TT

Man unterscheidet zwischen schlauchlosen (TL=Tubeless) und Reifen mit Schlauch (TT= Tubetype).

Tragfähigkeitsindex

Der Tragfähigkeitsindex gibt an, welches Gewicht ein Reifen maximal tragen kann. Diese Werte sind festen Größen zugeordnet welche im Lastindizes für Autoreifen (LI) aufgeführt sind
58: bis 236kg Achslast max. 572kg
59: bis 243kg Achslast max. 486kg
60: bis 250kg Achslast max. 500kg
61: bis 257kg Achslast max. 514kg
62: bis 265kg Achslast max. 530kg
63: bis 272kg Achslast max. 544kg
64: bis 280kg Achslast max. 560kg
65: bis 290kg Achslast max. 580kg
66: bis 300kg Achslast max. 600kg
67: bis 307kg Achslast max. 614kg
68: bis 315kg Achslast max. 630kg
69: bis 325kg Achslast max. 650kg
70: bis 335kg Achslast max. 670kg
71: bis 345kg Achslast max. 690kg
72: bis 355kg Achslast max. 710kg
73: bis 365kg Achslast max. 730kg
74: bis 375kg Achslast max. 750kg
75: bis 387kg Achslast max. 774kg
76: bis 400kg Achslast max. 800kg
77: bis 412kg Achslast max. 824kg
78: bis 425kg Achslast max. 850kg
79: bis 437kg Achslast max. 874kg
80: bis 450kg Achslast max. 900kg
81: bis 462kg Achslast max. 924kg
82: bis 475kg Achslast max. 950kg
83: bis 487kg Achslast max. 974kg
84: bis 500kg Achslast max. 1000kg
85: bis 515kg Achslast max. 1030kg
86: bis 530kg Achslast max. 1060kg
87: bis 545kg Achslast max. 1090kg
88: bis 560kg Achslast max. 1120kg
89: bis 580kg Achslast max. 1160kg
90: bis 600kg Achslast max. 1200kg
91: bis 615kg Achslast max. 1230kg
92: bis 630kg Achslast max. 1260kg
93: bis 650kg Achslast max. 1300kg
94: bis 670kg Achslast max. 1340kg
95: bis 690kg Achslast max. 1380kg
96: bis 710kg Achslast max. 1420kg
97: bis 730kg Achslast max. 1460kg
98: bis 750kg Achslast max. 1500kg
99: bis 775kg Achslast max. 1550kg
100: bis 800kg Achslast max. 1600kg
101: bis 825kg Achslast max. 1650kg
102: bis 850kg Achslast max. 1700kg
103: bis 875kg Achslast max. 1750kg
104: bis 900kg Achslast max. 1800kg
105: bis 925kg Achslast max. 1850kg
106: bis 950kg Achslast max. 1900kg
107: bis 975kg Achslast max. 1950kg
108: bis 1000kg Achslast max. 2000kg
109: bis 1030kg Achslast max. 2060kg
110: bis 1060kg Achslast max. 2120kg
111: bis 1090kg Achslast max. 2180kg
112: bis 1120kg Achslast max. 2240kg
113: bis 1150kg Achslast max. 2300kg
114: bis 1180kg Achslast max. 2360kg
115: bis 1215kg Achslast max. 2430kg
116: bis 1250kg Achslast max. 2500kg
117: bis 1285kg Achslast max. 2570kg
118: bis 1320kg Achslast max. 2640kg
119: bis 1360kg Achslast max. 2720kg
120: bis 1400kg Achslast max. 2800kg
121: bis 1450kg Achslast max. 2900kg
122: bis 1500kg Achslast max. 3000kg

Traktion

Als Traktion Ist die Übertragung der Zugkraft auf einen Untergrund z.B. Asphalt zu verstehen.

U

Untersteuern/Übersteuern

Kommt es im Straßenverkehr in einer Situation dazu, dass sich das Fahrzeug weiter in eine Kurve hineindreht als man eingelenkt hat, spricht man vom übersteuern. In diesem Falle hat man den Eindruck, gegenlenken zu müssen bzw. die Lenkung weiter zu öffnen. Im Gegenzug dazu: wenn ein Fahrzeug weniger in die Kurve einlenkt als man beim Lenkvorgang vorgegeben hat untersteuert das Fahrzeug.

Unwucht

Statische Unwucht:
Ein fertig gewuchtetes Rad, welches sich auf einer waagerechten Achse frei drehen kann, sollte in jeder Stellung stehen bleiben. Sollte es zu einer Unwucht kommen, dann immer in der Mitte des Rades. Deutlich wird dies durch das "springen" des Rades beim Fahren. Um diese Unwucht auszugleichen werden an der Gegenseite Auswuchtgewichte angebracht.

Dynamische Unwucht:
Eine dynmaische Unwucht liegt vor, wenn 2 schwere Stellen vorliegen (je an Außenseite und Innenseite der Felge). Dies führt dazu, dass die entstehenden Kräfte in verschiedene Richtungen wirken und erzeugt ein "taumeln" des Rades. Eine dynamische Unwucht lässt sich nur mit einer Wuchtmaschine ermitteln. Der Ausgleich dieser Unwucht erfolgt ebenfalls mit Auswuchtgewichten an der Innen- und Außenseite des Rades.

V

Ventil

Im PKW-Bereich gibt es zwei verschiedene Ventilarten zu verbaut werden können. Zum einen das Gummiventil, welches immer bei Stahlfelgen verbaut wird. Zum anderen das Metall-Ventil, welches hauptsächlich bei Aluminiumfelgen zum Einsatz kommt. Das Gummiventil ist wegen der hohen Zentrifugalkraft bei hohen Geschwindigkeiten nur bis 210 Km/h zugelassen.

Verschleiß

Durch die tägliche Benutzung und Beanspruchung des Autoreifens verliert dieser mit der Zeit sein Profil und somit seine Oberfläche. Hier spricht man von Abrieb oder Verschleiß.

Vibrationen

Vibrationen am Fahrzeug entstehen in den meisten Fällen als Folge von schlecht ausgewuchteten Reifen und Felgen. Ebenso treten diese z.B. nach einer Vollbremsung, bei sogenannten Bremsplatten auf. Auch vom Fahrzeug selbst können Vibrationen ausgehen.

W

Winterreifen

Um bei winterlichen Verhältnissen auf der Straße trotzdem einen ausreichenden Grip zu haben, sind Winterreifen mit zahlreichen Lamellen versehen, die sich in Schnee und Eis „krallen“. Das Winterprofil unterstützt den Reifen auch bei der Schneeverdrängung. Das Material dieser Reifen besteht aus einer speziellen Mischung, die auch bei kalten Temperaturen dafür Sorge trägt, dass der Reifen elastisch bleibt. Von einem Einsatz im Sommer ist von daher abzuraten, da die Winterreifen im Sommer zu weich werden und der Verschleiß höher ist.

Winterreifenpflicht

Sobald die Straßen verschneit oder vereist sind, sind Fahrzeughalter dazu verpflichtet Winterreifen aufziehen. Wird sich nicht daran gehalten, droht ein Bußgeld in Höhe von 80,00 € sowie ein Punkt in Flensburg. Im Falle eines Unfalles oder einer Verkehrsbehinderung, kann die Versicherung sogar eine Teilschuld anrechnen.

X

XL

(siehe "EL")

Z

ZP - Zero Pressure

ZP ist die Abkürzung für die Reifenbezeichnung „Zero Pressure“. Hierbei handelt es sich um Reifen mit Notlaufeigenschaft (Run-Flat Reifen). (siehe auch: "Runflat-Reifen")

 

5 Antworten

  1. Danke für die gute Zusammenfassung. Ich muss sagen so Sachen wie Traktion habe ich z.B. vorher gar nicht gekannt. LG
    Michaela
  2. Super Übersicht! Danke! Bei den Ganzjahresreifen, die ja den Wechsel von Sommerreifen zu Winterreifen unnötig machen sollen habe ich eine Anmerkung. Mehr noch, als um die KM-Leistung, die im Winter damit zurück gelegt wird, kommt es doch auf die Fahrweise und auch die Gegend an, in der sie benutzt werden. Wenn ich nun zum Beispiel überwiegend in der Stadt unterwegs bin, wo tendenziell geräumt und gestreut wird, sind Ganzjahresreifen wohl gut zu benutzen. Wenn ich dagegen viel über Landstraßen fahre und in Gegenden mit häufigem Schneefall sollte doch lieber der Wechsel zwischen Sommerreifen und Winterreifen vorgenommen werden. Da ich auch dem Land wohne, setze ich auf Winter- und Sommerreifen statt auf Ganzjahresreifen. Vielleicht könnte das in dem Lexikon ja noch mit aufgenommen werden :) Liebe Grüße, Jochen
    Jochen
    • Hallo Jochen, danke Dir für Deinen Beitrag - da muss ich Dir auch voll und ganz zustimmen. Ich tendiere auch zu Sommer- UND Winterreifen, da sie einfach bessere Fahreigenschaften in den jeweiligen Situationen bieten. Zudem spart man sich auch nur bei der Anschaffung etwas Geld, da nicht 2 x 4 Reifen gekauft werden müssen, die Abnutzung bleibt allerdings identisch - bzw. verschlechtert sich sogar bei Nutzung von Ganzjahresreifen. Somit (nahezu) gleicher Verschleiß, bei erheblichen Qualitätseinbußen im Bezug auf die Ganzjahresreifen. Werde Deinen Beitag oben mit einfügen. Danke Dir! :-) der Olli
      derautoladen
  3. Ein sehr detailreiche und schöne Erläuterung der einzelnen Begriffe. auch für einen Laien wie mich sehr verständlich geschrieben. Weiter so. Insgesamt auch ein sehr informativer und schöner Blog. Daumen hoch :-)
    Trapezblech
    • Hallo Trapezblech, danke :-D Freue mich, Dich hier ab und an begrüßen zu dürfen. VG Olli
      derautoladen

Einen Kommentar schreiben

Jetzt anmelden und up2date bleiben - Newsletter derautoladen.de
  • Alle Termine, Messen & Events
  • Scharfe Berichte, heiße Bilder
  • Preisknaller: Schnäppchen und Angebote
  • Themenbereiche: Tuning & Camping
  • Verpasse keine News mehr ... reinschauen lohnt sich
Herzlich Willkommen bei derautoladen.de Blog - schön, dass Du hier bist!
Alle Fakten, alle News - heiße Miezen & Coole Karren... wir halten euch auf dem Laufenden!
DATENSCHUTZ wird bei uns Groß geschrieben!