Ausflug mit dem Wohnmobil – Reisetipps und Reisecheck

So können Sie beruhigt in den Urlaub starten

Diese Reisetipps sind Gold wert...

Nach Lust und Laune in die Ferien oder ins verlängerte Wochenende starten. Mit einem #Wohnwagen oder #Caravan muss nicht auf Fahrpläne und Flugzeiten achten. Station machen, wo es am schönsten ist - ohne lange nach einem Hotelzimmer suchen zu müssen. Wohnmobil und Wohnanhänger erfreuen sich in Deutschland größter Beliebtheit; weil sie Unabhängigkeit, Flexibilität und Komfort verbinden.

Nachfolgend einige zusammengetragene Tipps, die es vor, während und nach dem Ausflug zu beachten gibt.

1. Vorbereitungen vor der Reise

2. allg. Packtipps

3. Hinweise: Fahrzeug richtig beladen

 

Je nach Intensität des Ausfluges und des Zielortes gibt es hier zusätzlich zu dem #Ratgeber hier noch eine Reise Check- bzw. #Packliste als PDF Download: Klick für Download

Reise Checkliste hier downloaden

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1. Vorbereitungen

Vor der Fahrt

  • Gewicht: Das zulässige Gesamtgewicht (siehe Fahrzeugschein) ist bei manchen
    Reifencheck

    Reifencheck

    Modellen schnell erreicht. Überlege also vorher genau, was im Urlaub gebraucht wird. Achte auch auf die jeweils zulässige Achslast. Gerade in der Urlaubszeit werden Wohnmobile verstärkt von der Polizei kontrolliert und wenn ihr zuviel mit euch herumschleppt, kann der Start in den Urlaub teuer werden. Wohnmobil / Caravans können bei einem TÜV Service-Center in Ihrer Nähe gewogen werden.

  • Beladung: Schwere Gegenstände möglichst tief und nahe bei der Achse verstauen. Keine losen Gegenstände herumliegen lassen.
  • Gasanlage: Die Flüssiggas-Anlage muss alle zwei Jahre vom TÜV geprüft werden. Nehmt auch ausreichend Gas mit, da es im Ausland teilweise schwierig ist, an Nachschub zu kommen. Besser eine Flasche mehr dabei haben. Gerade in nordische Ländern, da muss man eher mal heizen.

Während der Fahrt

  • Insassen: Im Wohnwagen darf sich niemand während der Fahrt aufhalten. Im Wohnbereich eines Wohnmobils müssen Mitfahrer mit Dreipunktgurten (in der Bankmitte reicht ein Bauchgurt) angeschnallt sein. Ebenso wie im Pkw brauchen Kinder ein passendes Rückhaltesystem.
  • Fahreigenschaften: Ein Wohnmobil ist sehr viel seitenwindempfindlicher als ein Pkw und kippt leichter um. Deswegen sollten diese Fahrzeuge besonders vorsichtig und defensiv gefahren werden.

Drei Monate vor der Reise

  • Decken alle privaten Versicherungen (Lebens-, Kranken-, Reiseunfallversicherung) das gewählte Reiseland ab?
  • Detailinformationen beim zuständigen Fremdenverkehrsamt anfordern (Kartenmaterial, Veranstaltungskalender usw.).
  • Einreisebestimmungen für Tiere erfragen (Tollwut etc.).
  • Fähren buchen, Stell- bzw. Campingplatz reservieren.
  • Sind für das Reiseziel spezielle Impfungen notwenig?

Einen Monat vor der Reise

  • Ersatzbrille/Kontaktlinsen anfertigen lassen.
  • Reisemobil in die Werkstatt zur Inspektion bringen.
  • Falls erforderlich, grüne Versicherungskarte beantragen.
  • Gas- und Wasseranlage komplett überprüfen.
  • Gilt der Schutzbrief noch? Falls nicht, neuen Schutzbrief besorgen.
  • Impfpass, Allergiepass und Beipackzettel der Medikamente bereitlegen.
  • Muss der Mobilfunkbetreiber das Roaming für das Ausland erst noch aktivieren?
  • Post, Zeitung und Zeitschriften bei längerer Abwesenheit abbestellen oder einer Vertrauensperson eine Vollmacht zur Abholung erteilen.
  • Reiseapotheke auffüllen.
  • TÜV und AU checken und gegebenenfalls erneuern.
  • Wer versorgt die Haustiere und Pflanzen?

Eine Woche vor der Reise

  • Adressen von Bekannten und Verwandten notieren (für Urlaubspostkarten).
  • Adressen von Vertragswerkstätten im Zielgebiet der Reise recherchieren.
  • Alle wichtigen Dokumente kopieren und sicher im Inneren des Reisemobils verstecken.
  • Fällige Rechnungen bezahlen und termingebundene Überweisungsaufträge erteilen.
  • Falls das Reiseziel außerhalb der Eurozone liegt, genügend Geld für die ersten Tage umtauschen.
  • Für ausreichend Geld auf dem Kreditkartenkonto sorgen.
  • Gastgeschenke für Bekannte im Urlaubsland kaufen.
  • Geliehene Bücher in die Bibliothek zurückbringen.
  • Schweres Gepäck wiegen.
  • Jacken, Schuhe usw. sorgfältig imprägnieren.
  • Liste mit den Adressen der Botschaften und Konsulate im Reiseland erstellen.
  • Genügend Reiseliteratur zusammenstellen.
  • Unfallset mit Protokollen in der Landessprache (z. B. bei Ihrer Versicherung) besorgen.
  • Sperrige Gegenstände zur Probe einmal einladen.

Einen Tag vor der Reise

  • Abwesenheitsnotiz für den E-Mail-Account einrichten.
  • Detaillierte Routenplanung ausdrucken.
  • D-Schild auf das Fahrzeug kleben, benötigte Vignetten kaufen.
  • Fahrzeugpapiere, Führerschein, Reisepass und Personalausweis bereitlegen.
  • Kühlschrank des Reisemobils rechtzeitig vorkühlen.
  • Luftdruck überprüfen.
  • Schutzbrief und Mitgliedskarten des Automobilclubs einpacken.
  • Text des heimischen Anrufbeantworters ändern.
  • Über Nacht Batterie des #Reisemobils am Netz aufladen.

Reisepass

Am Abreisetag

        • Ein bis zwei eingefrorene Mahlzeiten mitnehmen.
        • Lunchpakete für die Fahrt zusammenstellen.
        • Staumeldungen für die komplette Reiseroute erfragen (ADAC).
        • Zweitschlüssel für Wohnungstür und Briefkasten Nachbarn übergeben und Handynummern hinterlassen.
        • Gas, Wasser und Licht im Haus abstellen, Wohnungstür abschließen.

2. allgemeine #Packtipps

      • Fahrräder, Kanus und Ähnliches auf dem Außenträger mit einem ausreichenden dimensionierten Fahrradschloss gegen Diebstahl sichern.
      • Falls Gegenstände im Alkoven abgelegt werden, diese immer mit einem Netz sichern.
      • Für Reisen nach/durch Italien Panello am Fahrzeugheck anbringen.
      • Heckgarage hauptsächlich mit leichten Dingen beladen, da ansonsten eine schlechte Gewichtsverteilung droht.
      • Inventar im Innenraum rutschsicher verstauen.
      • Offene Ablagen müssen während der Fahrt leer sein.
      • Passagiere stets mit Sicherheitsgurten sichern.
      • Schränke mit Tür in Fahrtrichtung zusätzlich verstärken.
      • Schweres Gepäck stets soweit wie möglich nach unten und in den Bereich zwischen den Achsen packen.
      • Unbedingt zulässiges Gesamtgewicht und Achslasten einhalten.
      • Vor der Reise rechtzeitig Probe packen und Fahrzeug auf einer öffentlichen Waage wiegen (TÜV, Dekra etc.).

3. Das Fahrzeug richtig beladen

 

(Information VDWH)

Das korrekte Beladen von Reisemobilen und Caravan-Kombinationen ist unumgänglich für die Sicherheit während der Fahrt.
Nur mit richtig verstauter Ladung im Rahmen der zulässigen Gesamtmasse bleibt das Fahrverhalten des beladenen Mobils stabil. Auf keinen Fall darf das Gesamtgewicht überschritten werden. Deshalb gilt es im Zweifelsfall vor Fahrtantritt das "Reisegewicht" des Mobils inklusive Gepäck und allen an der Reise beteiligten Personen auf einer öffentlichen Waage zu überprüfen. Auch der TÜV oder die DEKRA bieten günstige Wiegemöglichkeit an.

Richtig packen schaut anders aus ;-)

Richtig packen schaut anders aus 😉

Bei der korrekten Beladung eines (Freizeit-)Fahrzeugs ist folgendes zu beachten:

  • schwere Gegenstände in Bodennähe zwischen den Achsen verstauen (z.B. in den Fächern unter den Sitzbänken in der Fahrzeugmitte);
  • in der Küche die Unterschränke für Vorräte (z.B. Konservendosen) nutzen;
  • leichtes Gepäck (z.B. Kleidung) gehört in die oberen Schränke, kann auch hinter der Hinterachse verladen werden;
  • bei Fronttrieblern (Fiat, Peugeot, Citroen) nichts Schweres ins Heck laden, da durch das Gewicht die Vorderachse entlastet und die Traktion verschlechtert wird;
  • Stauräume für große, schwere Gegenstände sollten mit rutschfesten Gummimatten ausgelegt werden;
  • Dachgepäck muss stets sicher befestigt werden. Achtung: Gepäck vorab wiegen, da auch das Dach nur mit einer bestimmten Last beladen werden darf; Dachlast: (beim Hersteller erfragen). Bei häufiger Benutzung des Daches als Transportraum ist eine Dachbox von Vorteil: Das Gepäck ist so stets geschützt und muss nicht gesondert befestigt werden.

Nach Montage der Dachbox sollte die neue Fahrzeughöhe überprüft und deutlich sichtbar im Cockpit vermerkt werden. Unangenehmen Überraschungen mit dem Mobil im Tunnel oder unter Brücken sind so zu vermeiden.
Von außen zugängliche Staufächer schützt man am besten durch Plastikfolien, so dass hier unterwegs auch schmutzige oder nasse Dinge abgelegt werden können.
Treten beim Beladen des Reisemobils häufig Gewichtsprobleme auf, kann das zulässige Gesamtgewicht individuell erhöht werden. Händler oder Hersteller bieten verschiedene Möglichkeiten zur Steigerung der Auflast an.

#Fahrzeugrichtigbeladen #Campingurlaub #Wohnmobil #Urlaubsvorbereitung

Olli vom autoladen


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3 Antworten

  1. Die Bilder sind ja mall hammer geil. ^^ was es alles so gibt
    Robert
  2. Oh man, das erinnert mich an unseren Urlaub vor ein paar Jahren. Wir haben uns den SUN i 900 LEG gemietet und sind dann quer durchs Land gefahren. Was ein geiler Urlaub.
    Christa
  3. Hahaha die Bilder von den voll beladenen Autos sind Klassiker :D:D:D Wir gehen nächstes Jahr auch wieder mit unseren Hunden verreisen :D

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