Salzlecksteine – Sie können Leben retten!

Salzlecksteine als Lebensretter? Wenn ihr euch jetzt fragt wie das zusammenpasst - ich möchte es euch heute erklären.

... Streusalz lockt Wild auf die Fahrbahn...

... Es werden jährlich mehr Wildunfälle...

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Salzlecksteine können Leben retten. Hier der Ausschnitt um den es mir geht.

Wie schaut so etwas aus?

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Salzlecksteine in verschiedenen Variationen

 

Nachfolgend der ganze Bericht von infranken.de

Sie tauchen auf wie aus dem Nichts, stehen plötzlich auf der Straße. Die Augen leuchten im Scheinwerferlicht. Ein Aufprall ist selten zu vermeiden. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass davon in der Zeitung zu lesen ist. Vorgestern wurde ein Fuchs bei Gefäll angefahren. Tags zuvor verendete ein Reh nach einem Zusammenstoß mit einem PKW bei Schondra. Letzte Woche kollidierte eine Wildschweinrotte mit Fahrzeugen auf der Bundesstraße 19. Die Liste der Nachrichten ließe sich beliebig fortsetzen.

Besonders zur kalten Jahreszeit, scheinen sich Wildunfälle zu häufen. Erich Metz, Hegeringleiter für den Markt Burkardroth und Hassenbach, hat dafür eine einfache Erklärung. "Wann rollt die Karawane? Wann sind jetzt die meisten mit dem Auto unterwegs? In der Dämmerung. Morgens wie abends", sagt er. Das ist auch die Zeit, in der die Wildtiere unterwegs sind. Von einem enormen Anstieg der Zahlen möchte Metz nicht sprechen. "Wildunfälle gab's auch früher schon", meint der Zahlbacher. Nur wurden bei Weitem nicht alle bei der Polizei und den Versicherungen gemeldet. Schließlich hätten die Autos damals mehr Metall in der Knautschzone gehabt. Da sei nicht so viel kaputtgegangen.

Höchststand bei Wildunfällen

Aktuelle Zahlen belegen das. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) beziffert den Schaden, der 2015 durch Wildunfälle entstanden ist, auf 653 Millionen Euro. "Im Durchschnitt zahlten die Versicherer pro Fall 2485 Euro", heißt es. Zum Vergleich: 2006 lag die Schadenssumme der Wildunfälle noch bei 180 Millionen Euro. Somit sind in Deutschland noch nie so viele passiert, wie im vergangenen Jahr. Knapp 263 000 Wildunfälle wurden insgesamt bei den Versicherungen gemeldet, 2006 waren es noch 60 000 weniger. Rein rechnerisch hat 2015 somit alle zwei Minuten ein Wildunfall stattgefunden.

Im Landkreis wurden 2015 deutlich mehr Wildunfälle registriert als in den Jahren zuvor. Die Polizei Bad Kissingen hat 1035 Fälle erfasst. 2014 waren es 873. Heuer haben sich bis zum 6. Dezember 828 Wildunfälle ereignet. "Zur Entwicklung in den letzten zehn Jahren lässt sich anmerken, dass die Zahlen keinen eindeutigen Trend nach oben beziehungsweise nach unten erkennen lassen", antwortet Olaf Gräf auf Nachfrage. Die Zunahme in 2015 bezeichnet er als Ausreißer. Als möglichen Grund führt er das trockene Wetter an. "Welches das Wild zu vermehrten Wechsel wegen der Nahrungsaufnahme bewegte", so der Polizist.

Streusalz lockt Tiere auf Straße

Wo sich die meisten Wildunfälle im Landkreis ereignen, konnte Gräf nicht sagen. "Dazu ist die Zahl der Wildunfälle in den einzelnen Jahren zu abweichend", sagt er. Autofahrern rät er, auf entsprechende Beschilderungen zu achten und ihre Fahrweise anzupassen. Wolfram Zeller, Betriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten Bad Brückenau, bestätigt das. "In Waldgebieten sowie an Wald-Feld-Grenzen muss ich mit erhöhter Vorsicht fahren und runter vom Gas gehen." Außerdem empfiehlt er, dass die Jäger in ihren Revieren mehr Wild schießen. Zwar gebe es Abschusspläne. "Aber wer überprüft das", so Zeller.

Hegeringleiter Erich Metz möchte das so nicht stehen lassen. "Auch die Aussage, es ist zu viel Wild da, stimmt pauschal nicht", sagt er. Nach seiner Einschätzung habe die Zahl des Rehwildes abgenommen, dafür der Bestand des Schwarzwildes zugenommen. Als weiteren Grund dafür, dass die Tiere zur kalten Jahreszeit vermehrt die Straßen aufsuchen, nennt er das Streusalz auf der Fahrbahn. "Sie werden davon angelockt. Denn sie brauchen es", weiß Metz. Deshalb bringen die Jäger auch Salzlecksteine an.

Nicht nur Rehe oder Wildschweine werden immer wieder in Wildunfälle verwickelt. "Auch Rotwild, Feldhasen, Dachse, Marderhunde und Waschbären waren in der Vergangenheit beteiligt", schreibt Armin Straub vom Jägerverein Bad Kissingen auf Nachfrage. Er und seine Mitstreiter kümmern sich ehrenamtlich um die Wildbeseitigung nach einem Unfall.

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So könnte die Perspektive eines Lecksteins sein...

Warn-App fürs Handy

Seit Oktober gibt es eine weitere Möglichkeit zur Information für Autofahrer: das wuidi-Wildwechsel-Radar fürs Handy. Auch die Polizei Bad Kissingen empfiehlt es. Über eine App erhält der Verkehrsteilnehmer eine Warnung bei der Fahrt durch Gebiete mit erhöhter Wildwechsel-Gefahr. Mehr als 4500 Autofahrer nutzen die App bereits, bestätigt Alfons Weinzirl von wuidi.de auf Nachfrage. Außerdem "haben wir das Revierportal für den Jagdrevier-Inhaber mit Unterstützung des Bayerischen Jagdverbandes entwickelt", fügt er hinzu. Bis jetzt hätten sich 250 Jagdreviere in Bayern daran beteiligt, geben regelmäßig ein, wo mit erhöhtem Wildwechsel zu rechnen ist. Wie viele Reviere es aus dem Landkreis Bad Kissingen sind, konnte er nicht sagen.

 

Den ganzen Bericht hierzu findet ihr hier - Quelle und Info: www.infranken.de

 

Wünsche allzeits GUTE FAHRT - fahrt vorsichtig!

der Olli vom autoladen

4 Antworten

  1. Hallo, danke für den guten Beitrag. Darüber hatte ich vorher noch gar nicht nachgedacht, dass Streusalz Wild auf die Straßen lockt und so das Unfallrisiko erheblich steigt. Meiner Meinung nach sollte das Anbringen von Salzlecksteinen zur Pflicht werden und stärker überprüft werden. Viele Grüße
  2. Hallo, ein interessanter Beitrag auf diesen Gedanken wäre ich meinem Leben nie gekommen, aber wenn man so was schon im Voraus weiß, dann Frage ich mich wieso bekämpft man es nicht. Salz kostet ja nicht die Welt, das wäre doch was für die Regierung da mal nachzudenken und dabei vielleicht die Foerster untersützen. Gruss Automakler Online
    • Hi, Guter Ansatz - Danke dafür! Ob das aktuell subventioniert wird, kann ich gar nicht beantworten. Wäre aber ein richtiger Ansatz. Aber ich kenne hier bei uns in der Region eine Menge Jäger und Waldbesitzer, welche massenweise diese Lecksteine kaufen / verteilen. ...kommt ja jedem zu gute... Unserem Leben, dem des Tieres und dessen Gesundheit. VG - der Olli :-)
      derautoladen
    • Hi, ich kann mich da wirklich nur anschließen. Wäre ohne diesen Artikel auch nicht ansatzweise auf die Vermutung gekommen, dass deswegen das Wild sich in der näher der Straßen befindet. bzw. sich angelockt fühlt. Hier sollte man doch mal reagieren. Es geht bei einem Unfall ja nicht nur ums Leben des Tieres, sondern auch um das eigene oder der Mitfahrer. So ein Wildunfall kann auch für die PKW-Insassen zum Fiasko werden.
      Martin K

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